Synalgie Records

Duct Hearts - – if you prick us, do we not bleed? 7″

4.20 EUR / In stock.

a mix between postrock and mid 90s emo, with influences from sludge and (post-)hardcore

500 copies pressed (400 black, 100 silver), silver and black screenprint on black cardboard, black inner sleeves, b&w 100g inlay on off white recycled paper, downloadcard

Ich weiß nicht mehr genau, wann mir der Name Duct Hearts erstmals unterkam, ich vermute mal, dass es der sultans of swing-Sampler auf mum says; be polite records gewesen sein muss, auf dem auch eine meiner damaligen Bands vertreten war. Letztes Jahr war ich dann ziemlich überrascht von der tollen Split 10inch “my heart in your hand”, auf welcher neben einem genialen Stück von Duct Hearts auch noch so namhafte Bands wie Human Hands, Nebraska, Manku Kapak und Asthenia vertreten sind (schade dass ich diese tolle EP bisher aus akutem Geldmangel heraus nur als Bandcamp-Digitalversion besitze). Nun, wie viele von euch wahrscheinlich eh bereits wissen: bei Duct Hearts tobt sich time as a color Labelbetreiber Daniel aus. Bisher dachte ich, dass das ein reines Solo-Ding wäre, bei den Aufnahmen zu dieser 7inch, die die kommenden Tage erscheint, bekam er jedenfalls Unterstützung von Dave am Schlagzeug und Franz am Bass, auf der im April anstehenden Tour wird Thommy von Bail am Bass aushelfen. Den Beschreibungen zufolge wird das Scheibchen bei Vinylfreunden wieder für glänzende Äuglein sorgen: insgesamt 500 Stück wird es geben, 400 davon schwarz, 100 in silber, Artwork mit silber und schwarz auf schwarzen Karton gedruckt, das Vinyl selbst ist mit schwarzen Labels in schwarzer Papierinnenhülle und schwarz/weißem Inlay ausgestattet, natürlich liegt ein Downloadcode bei. Klingt verlockend. Kommen wir aber mal zum musikalischen Inhalt: der Song “if you prick us, do we not bleed?” hat insgesamt eine Spielzeit von etwas über elfeinhalb Minuten und ist in zwei Hälften unterteilt (A/B-Seite). Zu Beginn wabern flächige Delay-Gitarren durch den Raum und schaffen durch flirrige Töne atmosphärische Klang-Landschaften. Im nächsten Moment setzt aber das Schlagzeug ein und sorgt mit hart gespielten Crashbecken dafür, dass man von der Träumerei aufschreckt, es wird danach aber wieder insgesamt ruhiger und neben dem locker flockigen Bass dringt eine schöne Gitarrenmelodie ans Ohr, die erneut zum Träumen einlädt. Spätestens wenn der Gesang einsetzt, werden die restlichen Glückshormone ausgeschüttet, denn Daniels warme Stimme erinnert mich nach wie vor an Chris Hidgeon von Elliott zur False Cathedrals / Song In The Air-Phase. Wenn es dann im zweiten Teil des Songs auf der B-Seite lauter wird und der Schalter von einfühlsam auf aggresiv umgestellt wird, denkt man auch mal an Geoff Rickly von Thursday. Je mehr ich den Song höre, um so tiefer bohrt er sich in die Gehörgänge, zudem hat die Tonmeisterei beim Sound mal wieder ganze Arbeit geleistet. Wenn ihr mit den oben genannten Bands etwas anfangen könnt und Jahrtausendwenden-Emocore etwas abgewinnen könnt, dann solltet ihr Duct Hearts definitiv mal anchecken. (8/10)
(borderline fuckup)


http://synalgierecords.bandcamp.com/album/duct-hearts-if-you-prick-us-do-we-not-bleed-7


inkl. 19,00% MwSt. und zzgl. Versandkosten